Informationen zum ausbildungsintegrierenden Bachelor- Studiengang Logopädie an der OTH Regensburg

Hier möchten wir Sie über die wichtigsten Aspekte des Studiengangs informieren.

Gründe für einen ausbildungsintegrierenden Studiengang

Das Ausbildungsziel der 3-jährigen Berufsfachschulausbildung ist die professionelle Handlungskompetenz. An unserer BFS erwerben Sie alle hierfür erforderlichen fachlichen, methodischen und therapeutischen Kompetenzen. 

Zugleich existieren zahlreiche bildungs- und berufspolitische Bestrebungen, die Logopädie-Ausbildung in Deutschland zu akademisieren und an Hochschulen zu verlagern.

Wir sind der Ansicht, dass der Erwerb akademisch-wissenschaftlichen Know-hows eine große Bereicherung für zukünftige Logopäd*innen darstellt, dass dies aber zugleich nicht auf Kosten des hohen Praxis-Anteils der bewährten Ausbildungsstruktur gehen darf.

Aus diesem Grund freuen wir uns, dass wir in Kooperation mit der OTH einen ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang Logopädie anbieten können, in dem die Berufsfachschul-Ausbildung mit ihrem hohen Praxisanteil wie bisher erhalten bleiben kann und zugleich die Möglichkeit besteht, einen zusätzlichen akademischen Abschluss zu erwerben.

Aufbau und Abschlüsse

Studierende, die sich für das parallele Studium entscheiden, besuchen begleitend zur BFS-Ausbildung Seminare an der Hochschule Regensburg (OTH).

Am Ende des 6. Semesters beenden sie ihre BFS-Ausbildung mit der Prüfung zur/m Staatlich geprüften Logopäd*in. Hierdurch erhalten sie die Berufsurkunde und Erlaubnis, als Logopäd*in tätig zu sein.

Nach weiteren 3 Semestern Vollzeitstudium an der OTH erwerben sie zudem den akademischen Titel B.Sc. Logopädie. Während dieser 3 Semester arbeiten sie bereits tageweise in logopädischen Praxen, Kliniken oder Einrichtungen, um ihre erworbenen Kompetenzen im Berufsalltag zu vertiefen.

Kompetenzerweiterungen durch den ausbildungsintegrierenden Studiengang
  • das fachspezifische Wissen zu vertiefen
  • Gesundheitswissenschaftliche Hintergründe zu beleuchten
  • Forschungsmethoden zu erlernen
  • die Kenntnisse über berufs-und gesundheitspolitische Zusammenhänge zu vertiefen
  • interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenhänge in das eigene therapeutische Handeln einzubeziehen
  • Früherkennungs-, Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen qualifiziert planen, durchführen und evaluieren zu können
  • Weiterbildungsmaßnahmen (Workshops / Seminare) qualifiziert planen, durchführen und evaluieren zu können
  • als qualifizierte Supervisor*innen und Praxisanleiter*innen innerhalb externer Praktika angehende Logopäd*innen zu begleiten
  • als Qualitätsmanagementbeauftragte tätig zu sein
  • aktiv an Forschungsprojekten beteiligt zu sein
  • Leitungspositionen in multiprofessionellen Settings sowie in logopädischen Praxen, Einrichtungen und Kliniken qualifiziert zu besetzen
  • als Lehrlogopäd*innen an Berufsfachschulen für Logopädie tätig zu werden
  • als Dozent*innen / Lehrbeauftragte an Hochschulen und Universitäten tätig zu werden

Kooperationspartner*innen

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